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Feuerstelle im Garten — Abstände, Untergrund, Nachbarn

Was erlaubt ist, was der Untergrund aushalten muss und wie Sie Ärger mit den Nachbarn vermeiden, bevor er entsteht.

20. Mai 20261 Minute Lesezeit

Hohe, dicht gewachsene Hecke als Grundstücksgrenze neben einer weissen Terrassenüberdachung

Eine Feuerschale im eigenen Garten ist in der Schweiz in aller Regel erlaubt, solange Sie trockenes, unbehandeltes Holz verbrennen und niemand durch Rauch belästigt wird. Die Details regeln Kanton und Gemeinde. Bei Trockenheit kann ein Feuerverbot gelten, auch im eigenen Garten. Ein kurzer Blick auf die Website Ihrer Gemeinde lohnt sich.

Abstände

Massgeblich sind die Abstände des Herstellers. Als Faustregel: mindestens drei Meter zu Gebäuden, Hecken und Holzzäunen, und nichts Brennbares direkt darüber. Bei Gasfeuerstellen genügt oft weniger, weil kein Funkenflug entsteht — die Herstellerangabe ist hier massgeblich.

Untergrund

Kies, Sand, Naturstein oder Beton. Nicht auf Holzterrassen, nicht auf WPC, nicht auf Rasen — Letzterer stirbt unter der Hitze grossflächig ab und kommt an dieser Stelle jahrelang nicht wieder.

Rauch und Nachbarn

Der häufigste Streitpunkt. Rauch entsteht vor allem durch feuchtes Holz. Wer trockenes Scheitholz mit unter 20 Prozent Restfeuchte verbrennt, produziert kaum Rauch — und hat deutlich mehr vom Feuer.

Wenn die Grundstücke eng stehen, ist eine Gasfeuerstelle oft die friedlichere Lösung. Sie raucht nicht, riecht nicht und lässt sich abschalten, wenn nebenan Wäsche hängt.

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