Outdoorküche planen — die Fragen vor dem Kauf
Wo steht sie, was kommt hinein, wie kommt Wasser und Strom dorthin? Die Reihenfolge, in der Sie entscheiden sollten.
2. Juni 20261 Minute Lesezeit

Die meisten Outdoorküchen werden von hinten geplant: Erst wird ein Grill gekauft, dann sucht man einen Platz. Besser ist die umgekehrte Reihenfolge.
1. Der Standort
Windrichtung, Abstand zur Sitzgruppe, Abstand zum Haus. Rauch zieht dorthin, wo der Wind ihn hintreibt — und das ist an neun von zehn Tagen dieselbe Richtung. Fragen Sie sich, wo Sie im August um acht Uhr abends sitzen wollen.
2. Der Untergrund
Eine Outdoorküche braucht eine ebene, tragfähige Fläche. Module aus Edelstahl mit Steinplatte kommen leicht auf 150 Kilogramm pro laufendem Meter.
3. Wasser und Strom
Die Frage, die am häufigsten zu spät kommt. Ein Wasseranschluss muss frostfrei verlegt und im Herbst entleerbar sein. Strom brauchen Sie für Kühlschrank, Beleuchtung und gegebenenfalls Induktion — und zwar mit eigenem Fehlerstromschutzschalter.
Beides ist ein Fall für Fachbetriebe, und beides wird deutlich teurer, wenn die Terrasse schon liegt.
4. Erst dann die Geräte
Grill, Pizzaofen, Spüle, Kühlung. In dieser Reihenfolge nach Wichtigkeit — und mit der ehrlichen Frage, was Sie wirklich benutzen werden.